20. April 2012 06:23 Uhr
In Peru wird weiter gerätselt, was die Ursache für das anhaltende Delfin-Sterben ist. In wenigen Wochen wurden an der Küste dort etwa 900 verendete Delfine an Land gespült. Das Umweltministerium in Lima teilte mit, es werde ermittelt, ob das hochansteckende Morbillivirus dafür verantwortlich sei. Dieser Virustyp verursacht auch Krankheiten wie Masern oder Hundestaupe.
Die Tierschutzorganisation ORCA äußerte den Verdacht, dass Ölbohrungen im Meer schuld am Delfin-Sterben sein könnten. Die Meeressäuger würden durch den Lärm der Bohrungen gestört.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)