20. April 2012 11:39 Uhr
Auf dem afrikanischen Kontinent haben 300 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. Doch unter der Erdoberfläche des Kontinents liegen große Trinkwasservorräte. Etwa eine halbe Million Kubikkilometer - das ist mehr als 100 mal so viel, wie oberirdisch zu sehen ist.
Wie britsiche Wissenschaftler im Fachjournal"Environmental Research Letter" schreiben, hatten sie dafür Daten aus über 150 Publikationen ausgewertet. Die Geologen aus London kommen zu dem Schluss, dass die Wasservorräte sehr unterschiedlich verteilt seien. Die größten unterirdischen Wassermassen seien im Norden Afrikas zu finden. Zum Beispiel in Libyen, Algerien oder dem Tschad.
Bei umsichtiger Nutzung könnten die Wasservorräte einige Auswirkungen des Klimawandels abmildern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)