21. April 2012 16:12 Uhr
Die Lehrergewerkschaft GEW hat die am Montag beginnenden neuen PISA-Tests kritisiert. Der hessische GEW-Vorsitzende Jochen Nagel sagte, die Studien seien wissenschaftlich unseriös. Außerdem führten sie dazu, dass die Schulen immer mehr zu "Produktionsstätten abfragbaren Wissens" würden. Bei PISA gehe es nur um Auswendiglernen und eine internationale Vergleichbarkeit der Bildung. Das müsse von politisch Verantwortlichen hinterfragt werden.
Die PISA-Studie findet alle drei Jahre im Auftrag der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt. Sie untersucht, wie gut die Kenntnisse der Schüler gegen Ende der Pflichtschulzeit - also in der neunten Klasse - sind. Die letzte Erhebung wurde 2009 durchgeführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)