23. April 2012 11:22 Uhr
Die Kommunistische Partei Chinas hat in Tibet offenbar eine Umerziehungskampagne in Schulen gestartet. Das berichtet "Radio Free Asia" auf seiner Internetseite und bezieht sich dabei auf Aussagen von Einwohnern. Demnach habe ein offizieller Vertreter der Kommunistischen Partei gesagt, man müsse die Schüler und Lehrer mit solchen Kampagnen "säubern" von den falschen Einflüssen aus der Gruppe um den Dalai Lama. Nur so könnten die Schüler mit einem gesunden Verstand gegenüber der Kommunistischen Partei aufwachsen.
Zudem berichtet "Radio Free Asia" über ein angeblich offizielles Dokument, das eine weitere chinesische Offensive im März belegen soll. Demnach seien mehrere Tibeter festgenommen worden, auf deren Mobiltelefon Fotos oder Lieder des Dalai Lama gefunden worden seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)