23. April 2012 11:51 Uhr

Britische Studie: Studenten sind nicht so technikbegabt, wenn es um Bildung geht

"Die Generation Internet, wie wir sie uns vorstellen, gibt es nicht." Das ist die Schlussfolgerung einer Studie der britischen "Open University". Darin wurden insgesamt mehr als 2.000 Erstsemester befragt, wie sie moderne Technologien nutzen. Im Gespräch mit DRadio Wissen sagte Studienleiter Chris Jones, den vielbeschriebenen Bruch zwischen technikaffinen jungen und weniger versierten älteren Studenten habe man nicht gefunden. Stattdessen gebe es einen fließenden Übergang. In der Tat tauschten sich Unter-20-Jährige häufiger über Handynachrichten und im Internet aus und informierten sich auch dort. Das hieße aber noch lange nicht, dass sie diese Medien auch für die Uni nutzten.

Jones sagte weiter, die Annahme, dass die Studenten als so genannte "Digital Natives" Suchstrategien im Netz beherrschten, sei falsch. Für ihre sozialen Interessen reiche ihr Können aus, aber es gebe Probleme, sobald sie eine wissenschaftliche Arbeit suchen müssten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)