23. April 2012 12:52 Uhr
Der kasachische Außenminister hat sich für den Film "Borat" bedankt. Denn: Die Satire des britischen Komikers Sacha Baron Cohen lockt offenbar Touristen in das zentralasiatische Land. Minister Jerschan Kasychanow sagte, seit der Film 2006 herausgekommen sei, habe sein Land zehnmal mehr Visa ausgestellt.
Dabei war die autoritäre Führung Kasachstans zunächst wenig begeistert über die Satire und hatte den Film verboten. Es geht darin um einen kasachischen Fernsehreporter, der auf USA-Reise geht. Dabei wird Kasachstan als rückständiger Staat dargestellt, in dem Minderheiten diskriminiert werden und Prostitution und Kriminalität alltäglich sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)