23. April 2012 14:26 Uhr
Hören ältere Menschen erst einmal auf, Auto zu fahren, geht es oft bergab mit ihnen. Denn: Die fehlende Mobilität führt häufig zur Vereinsamung oder auch nur zu Inaktivität. Forscher der britischen Universität in Newcastle suchen deshalb nach Wegen, wie Senioren länger am Steuer sitzen können. Sie haben dazu ein Elektro-Auto mit wissenschaftlichen Technologien ausgestattet, die zum Beispiel die Augenbewegungen festhalten oder messen, wie viel Stress die Fahrer gerade empfinden.
Ein erstes Ergebnis: Anders als erwartet fahren die Senioren nicht unbedingt langsamer als andere. Sind geringe Geschwindigkeiten gefordert, haben sie den Forschern zufolge vielmehr Probleme damit, konstant langsam zu bleiben und geben deshalb eher mal mehr Gas.
Die Wissenschaftler können sich vorstellen, dass ältere Menschen mit technischer Unterstützung länger und dennoch sicher Autofahren können. Diese Hilfsmittel wollen sie auf lange Sicht finden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)