23. April 2012 16:58 Uhr
2008 war Schluss in Bochum.
Dann hat der Handyhersteller Nokia ein Werk in Rumänien gebaut, jetzt wird es auch dort zu teuer. In der Nähe von Vietnams Hauptstadt Hanoi wird nun ein neues Werk gebaut, das in Zukunft günstigere Handys produzieren soll. Dort sollen Geräte für die Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern hergestellt werden. Der geplante Produktionsstart sei schon in einem halben Jahr, heißt es bei Nokia.
Neben den Werken in Bochum und Rumänien wurden auch weitere Standorte nach Asien verlagert. Davon sind 4000 Mitarbeiter in Ungarn, Finnland und Mexiko betroffen.
Nokia mit Sitz im finnischen Espoo gilt als größter Mobiltelefon-Hersteller der Welt. Außerdem ist das Unternehmen auch in anderen Technikbereichen unterwegs, zum Beispiel als Hersteller von Netzwerkgeräten oder als Zulieferer für die Autoindustrie, zum Beispiel mit Lautsprechern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)