24. April 2012 06:06 Uhr
Immer weniger Menschen sterben an Masern - aber immer noch zu viele. Das findet die Weltgesundheitsorganisation WHO. Rund 140.000 Menschen sind 2010 an der Kinderkrankheit gestorben. Knapp die Hälfte der Todesfälle sei in Indien zu beklagen. Als Grund gibt eine Studie im Journal "The Lancet" an, dass der Impfschutz in dem Land noch mangelhaft ist. Die Weltgesundheitsorganisation wollte die Masernsterblichkeit innerhalb von zehn Jahren um 90 Prozent senken. Sie erreichte aber nur 74 Prozent.
Masern sind hochansteckend. Wenn die Kinderkrankheit Erwachsene befällt, sind die Verläufe oft schwerer. Neben Hautausschlag und Husten kann es dann auch zu Gehirnentzündungen kommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)