24. April 2012 08:21 Uhr
Sie können nur hoffen, dass der Vesuv nicht gerade jetzt ausbricht. Sechs Italiener sind auf unbestimmte Zeit in den Vulkan geklettert. Sie protestieren gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Die früheren Mitarbeiter einer Gesellschaft für die Region um den Vulkan befinden sich etwa zehn Meter unter der Krateröffnung und werden von ehemaligen Kollegen mit Nahrung und Wasser versorgt. Sie wollen so lange ausharren, bis sich die Regionalverwaltung zu ihrem Fall äußert.
Der Nationalpark um den Vesuv nahe Neapel umfasst rund 135 Quadratkilometer. Der Vulkan brach das letzte Mal 1944 aus. Bei einer Eruption im Jahr 79 nach Christus vernichtete er die Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)