24. April 2012 09:52 Uhr
"Transparenz ist im Geschäftsmodell der Antivirenhersteller nicht vorgesehen." Weder die Hersteller von Computerschutzprogrammen noch die Testlabors machten ihre Kriterien öffentlich. Das sagt der Netzaktivist und frühere Mitarbeiter eines solchen Herstellers Peter Piksa in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bei den Schutzversprechen der Anbieter werde - Zitat - "ganz erheblich getrickst und getäuscht". Im vergangenen Monat hatte die Stiftung Warentest Virenprogrammen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Von 18 Varianten bekamen nur vier die Note gut. Aber auch hier wurden die Rohdaten und Testverfahren nicht veröffentlicht.
Piksa fordert, dass Sicherheitskriterien und -lücken der Programme nicht unter den Teppich gekehrt werden. Einmal öffentlich könnten die Lücken schneller geschlossen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)