24. April 2012 13:03 Uhr

Elf Friedensnobelpreisträger an einem Ort

Gleich elf Friedensnobelpreisträger auf einmal. Sie sind zu einem gemeinsamen Treffen für drei Tage nach Chicago gekommen - und haben direkt zu Beginn eine Forderung gestellt: Junge Menschen müssen eine bessere Bildung erhalten. Außerdem zähle Armut zu den größten Hindernissen auf dem Weg zum Weltfrieden. Der ehemalige südafrikanische Präsident Frederik Willem de Klerk sagte, gerade junge Menschen seien häufig wegen mangelnder Bildung, Armut und Arbeitslosigkeit schlechtem Einfluss ausgesetzt. Sie seien gefährdet, weil sie nichts zu verlieren hätten.

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter forderte die Vereinigten Staaten auf, in den Bemühungen um weltweiten Frieden eine Führungsrolle einzunehmen. Weitere Teilnehmer am Treffen der Friedensnobelpreisträger sind zum Beispiel der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow und der Dalai Lama.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)