24. April 2012 13:25 Uhr
Was passiert im Gehirn eines Menschen, wenn er ein verzerrtes Videobild sieht? Diese Frage wollen Neurologen und Informatiker der TU Berlin und der Charité klären. Sie haben die Hirnströme von Probanden gemessen, denen Videos vorgespielt wurden. Einige der Filme waren verzerrt. Wenn die Probanden einen Fehler entdeckten, sollten sie auf einen Knopf drücken. Die interessante Erkenntnis für die Neurologen: selbst wenn die Probanden den Fehler nicht bewusst bemerkt hatten, zeigten die Messergebnisse, dass ihr Hirn darauf reagiert hatte. Auch für die Informatiker waren spannende Informationen dabei: Die Resultate sollen ihnen helfen, neue Videoformate zu programmieren, in denen die Dateien besser komprimiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)