24. April 2012 14:27 Uhr
"Bei der Betreuung und Pflege von Demenzkranken muss sich einiges tun." Dieser Meinung ist der Deutsche Ethikrat.
Die Regierungsberater fordern deshalb unter anderem mehr Geld, vor allem für den Bereich der Begleitung und Versorgung von Demenzkranken und ihren Angehörigen. In einer Stellungnahme forderte der Ethikrat einen menschlicheren Umgang: Demenz dürfe nicht nur mit der Zerstörung der geistigen Leistung gleichgesetzt werden. Demenzkranke seien empfindende, emotionale und soziale Menschen. Das Gremium würdigte die geplanten Zuschüsse für Wohngemeinschaften und die Erhöhung des Pflegegeldes.
In Deutschland erkranken pro Jahr zwischen 200.000 und 300.000 Menschen neu an einer Demenz. Insgesamt gibt es nach aktuellen Schätzungen etwa 1,2 Millionen Demenzkranke.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)