25. April 2012 06:24 Uhr
Aus der Traum von Palmen auf dem Mars. Der Wissenschaftler Jim Head von der Brown Universität im US-Bundesstaat Rhode Island ist davon überzeugt, dass die Vergangenheit des roten Planeten weniger wasserreich als bisher angenommen. Laut "Spektrum.de" sagte er auf einem Vortrag, dass Klimamodelle gezeigt hätten, dass der Mars schin immer eher trocken und kalt gewesen sei. Es habe dort allenfalls kurze feuchte Perioden gegeben. Head widerspricht damit bisherigen Erkenntnissen. 1997 hatten Raumsonden Täler und Kanäle auf dem Mars aufgedeckt, die offenbar vom Wasser geformt worden waren. So entwickelte sich in der Wissenschaft das Bild eines Planeten mit Flüssen und Seen und damit einer idealen Ausgangsbasis für Leben. Head führt dem Bericht zufolge an, dass die Temperaturen auf dem Planeten zu niedrig waren, als dass Regen auf der Oberfläche hätte auftreten können. Die Temperaturen lagen seiner Meinung nicht über dem Gefrierpunkt. Die Frage, ob es Wasser auf dem Mars gegeben hat, beschäftigt Wissenschaftler schon seit dem 19. Jahrhundert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)