25. April 2012 07:27 Uhr
Die Roteiche mag es gern warm. Wissenschaftler der Universität Columbia in New York haben die Baumart untersucht, und zwar im New Yorker Central Park und ländlichen Gebieten wie dem Hudson Valley und den Catskill Mountains. Dabei beobachten die Forscher, dass die Eichen in der Stadt schneller wuchsen als auf dem Land.
Wie sie in dem Fachmagazin "Tree Physiology" schreiben, sehen sie den Grund dafür in den höheren Temperaturen in der Stadt. Asphalt und Gebäude heizten die Umgebung auf und sorgten für ein wärmeres Klima. Besonders warme Nächte seien für Bäume von Vorteil, weil dadurch Prozesse beschleunigt würden, die der Photosynthese dienten.
Die Forscher glauben, dass ihre Erkenntnisse bessere Vorhersagen zur Klimaentwicklung und zum Pflanzenwachstum möglich machen werden. Pflanzen, die heutzutage gut in Städten wüchsen, werde es auch in Zukunft in hoher Zahl geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)