25. April 2012 08:27 Uhr

Fall von Rinderwahnsinn in den USA bestätigt

Von BSE oder umgangssprachlich "Rinderwahnsinn" war lange nichts zu hören. Jetzt ist es aber wieder soweit. Im US-Bundestaat Kalifornien ist die Erkrankung bei einer Milchkuh eines Bauernhofs im Central Valley nachgewiesen worden.

Das US-Landwirtschaftsministerium bestätigte den Fall. Es ist der erst vierte in den USA. Erstmals war ein erkranktes Tier 2003 aufgefallen. Die Behörde erklärte, für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. Das Fleisch sei nicht in die Lebensmittelkette gelangt. Außerdem sei bei der Kuh eine atypische Verlaufsform festgestellt worden.

BSE trat im vergangenen Jahr weltweit 29 mal auf. Im Spitzenjahr 1992 gab es mehr als 37.000 Fälle.

Bei der Erkrankung verändert sich das Gehirn. Hinterher sieht es aus wie ein Schwamm. Die Tiere verenden qualvoll. Forscher gehen davon aus, dass sich der Mensch bei dem Verzehr von BSE-verseuchtem Fleisch mit einer Variante der tödlichen Creutzfeld-Jakob-Krankheit anstecken kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)