25. April 2012 11:40 Uhr

Harvard sind Wissenschaftsmagazine zu teuer geworden

Wissenschaftler müssen lesen - über den Stand der Forschung und die Arbeit der Kollegen. Ein Muss für jede Universität sind daher Fachmagazine. Die gibt es zunehmend als Online-Ausgabe und im Abo. Die US-amerikanische Eliteuniversität Harvard hat deshalb Alarm geschlagen: Die Abos seien viel zu teuer. In den vergangenen sechs Jahren hätten Wissenschaftsverlage die Preise um 145 Prozent erhöht. Dabei seien nicht die Kosten des Veröffentlichens gestiegen, sondern nur die Gewinne der Verlage.

Der Fakultätsrat von Harvard kommt wegen der hohen Kosten zu dem Schluss, dass viele Abos gekündigt werden müssen. Und er äußerte eine Bitte an die eigenen Wissenschaftler: Sie sollen ihre Studien in Open-Access-Journalen auch frei zugänglich machen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)