25. April 2012 14:17 Uhr

Studie: Höhere Pro-Kopf-Einkommen fördern die Demokratie

Je mehr die Bürger verdienen, desto demokratischer wird ihr Land. Diese Formel ist umstritten. Jetzt haben Forscher der Universität Bayreuth nach eigenen Angaben neue Beweise dafür gefunden. Sie verglichen die Daten von 150 Ländern aus sechs Jahrzehnten und untersuchten, wie sich Einkommen und Demokratie zueinander verhielten. Ihr Ergebnis: Ein hohes Einkommen fördere die Demokratie, ein niedriges behindere sie.

Auf den Arabischen Frühling blicken die Wissenschaftler eher skeptisch. Da das Einkommen in den nordafrikanischen Ländern niedrig sei, sei eine schnelle Demokratisierung unwahrscheinlich.

Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Magazin "Economic Letters".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)