25. April 2012 16:54 Uhr
Mit riesigen Bulldozern ist China demonstrativ Raubkopien zu Leibe gerückt. Aus Anlass des morgigen "Welttags des geistigen Eigentums" haben die Behörden 29 Millionen illegal kopierte Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs zerstört.
Die Raubkopien wurden auf zentralen Plätzen aufgehäuft, dann rollten Bulldozer darüber. Weitere Exemplare wurde verbrannt oder zerkleinert. Zu den vernichteten Werken gehörten auch in China verbotene Bücher und Pornos.
Die Volksrepublik zählt zu den Ländern, in denen am häufigsten gegen Urheberrechte verstoßen wird.
Den "Welttag des geistigen Eigentums" gibt es seit zwölf Jahren. Damit soll auf den Wert und die Schutzwürdigkeit von Kreativität hingewiesen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)