25. April 2012 22:11 Uhr
Der Grad der Demokratisierung eines Landes steigt mit dem Pro-Kopf-Einkommen seiner Bürger. Forscher der Universität Bayreuth haben nach eigenen Angaben diesen Zusammenhang empirisch nachgewiesen. Sie verglichen die Daten von 150 Staaten aus sechs Jahrzehnten. Ihr Ergebnis: Ein hohes Einkommen fördere die Demokratie, ein niedriges behindere sie. Diese Erkenntnis lässt die Forscher auch skeptisch auf den arabischen Frühling blicken: Da das Einkommen in den nordafrikanischen Ländern niedrig sei, sei eine schnelle Demokratisierung unwahrscheinlich. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Magazin "Economic Letters".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)