26. April 2012 06:52 Uhr
Das "große Bombardement" aus dem All in der Frühzeit der Erde dauerte länger als bisher gedacht. Und Forscher glauben: Das könnte die Entstehung des Lebens entscheidend beeinflusst haben. Wie sie in zwei Studien im Fachjournal "Nature" schreiben, entdeckten sie Spuren von mindestens 70 Asteroiden-Einschlägen. Diese seien mit einer Größe von bis zu 40 Kilometern mehrfach größer gewesen als der Gesteinsbrocken, der vermutlich die Dinosaurier ausgerottet habe.
Die Asteroiden-Einschläge geschahen demnach vor 3,8 bis 1,8 Milliarden Jahren - als sich auf der Erde schon das Leben entwickelte. Auch wenn das vor allem im Wasser passiert sei, dürften die Treffer aus dem All die Evolution tiefgreifend verändert haben, so die Wissenschaftler.
Die meisten der Brocken sollen aus einem heute fast vollständig verschwundenen Arm des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter stammen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)