26. April 2012 10:40 Uhr
China hatte vor kurzem angekündigt, stärker gegen Produktpiraterie vorzugehen. Rainer Glatz vom "Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau" bezweifelte das im Deutschlandradio Kultur allerdings. Er sagte, Firmen müssten künftig bei der Produktentwicklung gleich den Piraterie-Schutz mit einbauen - man könne zum Beispiel Kunststoffe mit einer Art DNA-Code oder Farbpigmenten versehen, die nur das Original aufweise.
Der wirksamste Schutz ist laut Glatz allerdings die Motivation der eigenen Mitarbeiter. Wenn sie das Bewusstsein hätten, dass das Knowhow ihren Arbeitsplatz sichere, würden sie ganz anders mit dem Thema Information umgehen.
Nach Verbandsangaben leiden in der Maschinen- und Anlagenbau-Branche zwei Drittel der Firmen unter Produktpiraterie, die vor allem aus China komme.
Das ganze Interview können Sie im Internet nachhören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)