26. April 2012 18:02 Uhr
Sie wollen keine Spielverderber sein, fordern aber ein Ende der "Gratis-Kultur" im Internet. Die Verleger von deutschen Zeitschriften finden, User müssten für urheberrechtlich geschützte Erzeugnisse im Netz zahlen. In Berlin sagte ihr Sprecher, geistiges Eigentum müsse online ebenso geschützt werden wie außerhalb des Internets.
Dafür setzt sich auch die "Content-Allianz" der Rundfunkanstalten und Musikverbände ein. Ihr sind die Zeitschriftenverleger heute beigetreten. Gemeinsam wollen sie dafür kämpfen, dass Suchmaschinen und Netzbetreiber in Zukunft für die verbreiteten Artikel oder Videos zahlen.
An einem entsprechenden Gesetzentwurf arbeitet das Justizministerium bereits.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)