26. April 2012 18:03 Uhr
US-amerikanische Serien wie "Mad Man" oder "Breaking Bad" gehören zum allabendlichen Entertainment. Aber wie sieht es eigentlich mit europäischen Serien aus? Noch mau, findet der Medienforscher Lothar Mikos. Er fordert die Serienmacher auf, mehr europäische Koproduktionen zu wagen. Mikos sagte in der Deutschlandfunksendung Corso, die nationalen Produktionen dürften nicht in ihrem eigenen Saft schmoren. Zudem verlangt er, mehrere Autoren an einer Serie arbeiten zu lassen. Erst dann würden europäische Produktionen ähnlich gut wie ihre US-amerikanische Konkurrenz. Und dadurch werde es auch einfacher, sie an prominenten Sendeplätzen im deutschen Fernsehen zu platzieren.
Mikos veranstaltet derzeit das "European TV Drama Series Lab" in Berlin, auf dem sich europäische Serienmacher vernetzen sollen. Das ganze Gespräch mit ihm finden Sie hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)