27. April 2012 09:52 Uhr

US-Bericht: Iran arbeitet an Cyberprogramm

Vielleicht ist die vermeintliche Atomwaffe des Iran nicht seine gefährlichste. Das Land arbeitet offenbar verstärkt an Angriffs- und Verteidigungsstrategien im Cyberspace. Das berichtete der Vize-Präsident des US-Rats für Außenpolitik vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses. Der Iran habe stark in den Bereich investiert und erwäge zunehmend einen Angriff auf die USA. Die "Huffington Post" zitiert dazu Expertenmeinungen. Manche sind überrascht von der Raffinesse der Iraner. Andere sagen, die Fähigkeiten blieben primitiv, der Iran habe schon mehrfach falsche militärische Erfolge herausposaunt.

Zuletzt war eher von Hacker-Angriffen auf den Iran berichtet worden. Ziel waren neben der Ölindustrie auch Atomanlagen. Hinter einem solchen Angriff vor zwei Jahren vermutet der Iran die USA und Israel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)