27. April 2012 10:58 Uhr
Die USA sind ein stabiler Partner, was Agrarhilfen in Entwicklungsländern betrifft. Zu diesem Schluss kommt das unabhängige Politik-Institut "Chicago Council on Global Affairs". Im Jahresbericht der Abteilung für Landwirtschaft heißt es, in den vergangenen drei Jahren seien große Fortschritte erzielt worden, vor allem in Äthiopien, Ghana und Bangladesch. Dort werden beispielsweise Kredite an Bauern vergeben oder Weiterbildungsseminare finanziert.
Zwischen 2009 und 2012 hätten die USA die Agrarhilfen verdoppelt, auf 1,3 Milliarden Dollar pro Jahr. Das Institut appelliert an die Regierung, den Welthunger unvermindert zu bekämpfen, auch wenn die Getreidepreise wieder zurückgehen. Das explodierende Bevölkerungswachstum stelle ein viel größeres Problem dar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)