27. April 2012 11:30 Uhr
Er soll einen Jugendlichen erschossen haben und trotzdem haben US-Bürger für ihn gespendet. Bürgerwehr-Mitglied George Zimmermann ist angeklagt, im Bundesstaat Florida den Jugendlichen Trayvon Martin getötet zu haben. Auf einer Webseite sammelte er bis vor kurzem Spenden für seine Verteidigung. Wie sein Anwalt mitteilte, sind über 200.000 Dollar zusammengekommen. Die Seite wurde aber inzwischen stillgelegt.
Zimmermann ist derzeit auf Kaution frei und hält sich an einem unbekannten Ort auf. Er gibt an, Martin aus Notwehr erschossen zu haben, als er in seiner Nachbarschaft Wache hielt. Das Opfer war allerdings unbewaffnet. Der Fall hatte in den USA eine Debatte über laxe Waffengesetze und Rassismus im Justizsystem ausgelöst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)