27. April 2012 16:27 Uhr

Neue Studie: Kein Beweis für Schädlichkeit von Handystrahlung

Im Zweifel für den Angeklagten?

In einer neuen Studie konnte erneut nicht bewiesen werden, dass Mobilfunkstrahlung ungesund ist. Die neuen Untersuchungen stammen von der britischen Gesundheitsbehörde.

Ihr Ergebnis: Menschen, die einer Strahlung innerhalb der geltenden Grenzwerte ausgesetzt waren, wiesen keine erkennbaren Symptome auf. Auch eine Wirkung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder konnte nicht festgestellt werden. Selbst wenn die Menschen von sich selbst sagten, sie seien elektrosensibel.

Untersucht wurde auch, ob Hirntumore oder andere Krebserkrankunen durch Handystrahlen gefördert werden. Nur bei einer Strahlung, die deutlich über den Grenzwerten lag, seien bedenkliche Gewebe-Erwärmungen aufgetreten.

Der Kommissionsleiter gab zu bedenken, dass die Studie keine Langzeitwirkungen untersuchen konnte.

Ein Bericht der Bundesregierung Anfang letzten Jahres kam zu ähnlichen Ergebnissen wie die Studie in Großbritannien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)