28. April 2012 10:17 Uhr

Erdbebenforschung: Japaner führen tiefste Unterwasserbohrung durch

Japanische Meeresforscher haben die bislang tiefste Unterwasserbohrung der Welt gemacht.

Wie die russische Nachrichtenagentur "Ria Nowosti" meldet, beträgt ihre Tiefe mehr als 850 Meter. Die Bohrung erfolgte auf dem Grund des Japangrabens in einer Tiefe von fast sieben Kilometern von einem Forschungsschiff aus. Die Wissenschaftler wollen die Ursachen des heftigen Erdbebens im März vergangenen Jahres klären. Es hatte eine Stärke von 9,0 und löste einen über zehn Meter hohen Tsunami aus.

Der bisherige Rekord im Bereich der Tiefenbohrung stammt laut der Agentur von US-Wissenschaftlern. Sie bohrten damals auf dem Grund des Marianengrabens im westlichen Pazifik.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)