30. April 2012 11:23 Uhr
Die Hamburger Wissenschaftler vergleichen ihre Erfindung mit einem Lego-Baukasten. Die Rede ist von einem Atom-Magnet. Der sei im Prinzip nichts anderes als ein Hilfsmittel, um wie mit Lego-Steinen bestimmte Strukturen zu bauen - nur seien die Maßstäbe in diesem Fall eben wesentlich kleiner.
Die Forscher nutzen ein spezielles Mikroskop, um eine atom-genaue Nadel über eine Kupferoberfläche gleiten zu lassen, auf der Eisen-Atome platziert sind. Führen sie die Nadel nahe genug heran, können sie die Eisen-Atome verschieben - ganz so wie Bausteine.
Neu sei: Die in diesen Experimenten verwendete Nadel könne außerdem die magnetische Ausrichtung der Eisen-Atome erkennen. Das soll den Forschern nach eigenen Angaben helfen, die physikalischen Grundlagen des Magnetismus besser zu verstehen. Die Studie ist in der Zeitschrift "Nature" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)