2. Mai 2012 06:23 Uhr
Sind die Dinosaurier in ihrer Blütezeit plötzlich ausgestorben oder sind sie langsam verschwunden? Das ist seit Jahren umstritten. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam leistet jetzt im Fachmagazin"Nature Communications" einen neuen Beitrag zu der Debatte. Ihrer Studie zufolge verlief das Aussterben weniger einheitlich als bisher angenommen. Einige Gruppen pflanzenfressender Dinosaurier hätten bereits vor dem Ende der Kreidezeit ihren Niedergang erlebt. Dazu gehörte zum Beispiel der gehörnte Triceratops. Andere Gruppen wie die Tyrannosaurier hätten sich zu diesem Zeitpunkt noch weiterentwickelt. Das könne man anhand einzelner Fossilienfunde belegen.
Die Entwicklung vor 80 bis 65 Millionen Jahren sei sehr komlex gewesen. Die Saurier seien nicht alle auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung vernichtet worden. Das allgemein bekannte Massenaussterben sei also nicht für alle Dinosaurier der Beginn ihres Niedergangs gewesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)