2. Mai 2012 09:21 Uhr
Die Blauhelme sollen grüner werden. Die Vereinten Nationen haben untersucht, wie ihre Friedensmissionen die Umwelt beeinflussen. Ergebnis: Sie sind allein für 56 Prozent des gesamten Ökologischen Fußabdrucks der UNO verantwortlich. Darunter versteht man die Fläche auf der Erde, die nötig ist, um einen bestimmten Lebensstandard zu ermöglichen - also zum Beispiel, um die Nahrungsmittel eines Menschen zu produzieren, seinen Müll zu entsorgen und das von ihm produzierte Kohlendioxid zu binden.
Die UNO hat zur Zeit nach eigenen Angaben in ihren 16 Friedensmissionen gut 120.000 Mitarbeiter im Einsatz. Bereits vor drei Jahren waren Empfehlungen herausgegeben worden, wie sie negative Umwelteinflüsse durch ihre Arbeit verringern können - zum Beispiel, indem sie weniger Wasser und Energie verbrauchen.
Am besten hat das laut der Untersuchung bisher die Beobachtermission UNIFIL im Libanon geschafft, etwa durch den Einsatz von Elektroautos. Dadurch könnten auch die Kosten der Missionen insgesamt gesenkt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)