2. Mai 2012 12:57 Uhr
Deutsche Forschungseinrichtungen sollen im weltweiten Wettbewerb um begehrte Projekte und Spitzenforscher gute Karten haben. Dieses Ziel sieht Bundesbildungsministerin Annette Schavan durch den Gesetzentwurf erfüllt, den das Kabinett heute auf den Weg gebracht hat. Er sieht vor, dass auch wissenschaftliche Einrichtungen außerhalb von Universitäten künftig mehr Handlungsspielräume haben. Die neuen Regeln betreffen zum Beispiel die Verwendung von Fördergeldern: So soll es demnächst erlaubt sein, diese auch noch auszugeben, wenn das Jahr der Bewilligung schon vorbei ist. Außerdem können Drittmittel dann auch für Personalausgaben verwendet werden. Dazu zählen zum Beispiel Gelder aus Stiftungen und der Privatwirtschaft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)