2. Mai 2012 14:52 Uhr
Das Potential von Meerschweinchen ist lange unterschätzt worden - jedenfalls als Nahrungsmittel. Dieser Meinung sind Wissenschaftler des internationalen Zentrums für tropische Landwirtschaft und der internationalen Forschungsanstalt für Nutztierhaltung. Sie argumentieren: Das Fleisch der Tiere sei reich an Proteinen; außerdem seien Meerschweinchen leicht zu halten. Das mache sie zu idealen Nutztieren für viele Länder Afrikas.
In einer Forschergruppe wollen die Wissenschaftler herausfinden, wo die Menschen in Afrika bereits Meerschweinchen halten und wie man deren Haltung verbessern und effizienter machen kann. Außerdem sei es wichtig, die genetische Variation der Populationen im Auge zu behalten: Denn Inzucht berge das Risiko hoher Sterblichkeitsraten.
Die Wissenschaftler wollen ihr Programm in der Demokratischen Republik Kongo beginnen und möglicherweise auf Nachbarländer ausweiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)