2. Mai 2012 15:53 Uhr

NABU: Seeleute werfen Industriemüll über Bord

Metall, Plastik und Glas - Abfälle von Schiffen landen offenbar noch immer häufig im Meer. Das ist das Ergebnis einer einjährigen Untersuchung des Naturschutzbundes NABU.

30 Fischer hatten Müll in der Ostsee gesammelt, der wurde dann analysiert. Nach Angaben des Naturschutzbundes wurden insgesamt rund 700 Kilogramm Müll aus dem Meer gefischt. Bei 56 Prozent davon habe es sich um Metall gehandelt, bei 17 Prozent um Kunststoffe. Die Abfälle stammten hauptsächlich von Berufs- und Sportschiffen. Es sei wohl gängige Praxis, alte Fässer, Tauwerk oder Dosen mit Farb- und Lackresten einfach über Bord zu werfen.

Der Naturschutzbund forderte strengere Kontrollen und Strafen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)