3. Mai 2012 06:57 Uhr
Am Himmel sieht der Mond still und friedlich aus - doch auf ihm ist einiges in Bewegung gewesen. Eine Mondsonde der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa hat dazu Ergebnisse geliefert. Die lassen darauf schließen, dass der Mond an einigen Stellen geschrumpft und an anderen wieder gewachsen ist. Auf hochauflösenden Fotos hat die Nasa Steilhänge auf dem Mond dokumentiert, die die These der Wissenschaftler unterstützen. Für die Entwicklung der Erde ist eine hohe geologische Aktivität normal - sie auf dem Mond zu finden, war für die Forscher nach einem Bericht des Portals "Discovery News" überraschend.
Demnach sind die Verwerfungen verhältnismäßig jung. Sie sollen vor etwas 50 Millionen Jahren enstanden sein. Die Nasa-Wissenschaftler führen sie darauf zurück, dass der Mond über die Jahrmillionen abgekühlt ist. Dabei soll er verschrumpelt sein wie ein alter Apfel: Es entstanden Buckel und Löcher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)