3. Mai 2012 08:22 Uhr
Die größten erledigen die meiste Arbeit. Das gilt nach Ansicht von Wissenschaftlern für Bäume im Yosemite-Nationalpark in den USA. Die Forscher der Universität Washington kommen zu dem Ergebnis, dass einige wenige große Bäume in dem Nationalpark die meiste Biomasse produzieren. Demnach geht die Hälfte der Photosynthese, also der Umwandlung von Kohlendioxid in Pflanzenteile mithilfe von Sonnenlicht, auf das Konto der besonders großen Bäumen, die aber nur den kleinsten Teil eines untersuchten Waldes in dem Nationalpark ausmachen. Zu den Bäumen zählen die Wissenschaftler im Magazin "PloS One" zum Beispiel besonders große Tannen, Kiefern und Zedern mit Stämmen von mehr als drei Metern Durchmesser.
Für ihre Studie haben die Wissenschaftler ein mehr als 63 Hektar großes Waldstück über Jahre untersucht und auf dem Gebiet rund 35.000 Bäume erfasst. Sie warnen davor, dass sich der Verlust großer Bäume besonders schlecht auf den Wald auswirkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)