3. Mai 2012 09:53 Uhr
Es war der letzte Schrei. Das Gemälde Edvard Munchs, das jetzt in New York für die Rekordsumme von umgerechnet 91,3 Millionen Euro versteigert wurde, ist Teil einer Serie des Motivs - und zwar die letzte Fassung, die sich in Privatbesitz befand. Der Norweger malte das Motiv existenzieller Angst vier Mal. Interpretiert wird es als Symbol der Verzweiflung des Menschen in der Moderne. Munch hatte in seinem Tagebuch beschrieben, wie ihn im Januar 1892 bei einem Spaziergang am Fjord beim Anblick des Sonnenuntergangs furchtbare Angst ergriffen hatte.
Drei Fassungen des Kunstwerks sind in Museen in Oslo ausgestellt. Wer seit gestern die vierte besitzt, ist nicht bekannt: Der Zuschlag ging an einen Interessenten, der telefonisch geboten hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)