3. Mai 2012 11:50 Uhr
Ein Studium ohne Vorlesung und dann noch in einem klassischen Fach wie Medizin. Zwei Professoren der Stanford-Univerität in den USA sind der Meinung, dass ihre Studenten so besser lernen könnten. In einem Fachblatt ("New England Journal of Medicine") schreiben sie, dass es mittlerweile in der Medizin zu viele Inhalte gebe, um sie in klassischen Vorlesungen zu vermitteln.
Sie plädieren dafür, dass Studenten sich das Wissen mit kurzen Videos aneignen. Die Sitzungen mit dem Professor würden dann dazu genutzt, um über die Themen zu diskutieren. Kurze Tests sollen sicherstellen, dass die Studenten das Material auch verstanden haben. Im Moment wird das Modell dem Bericht zufolge in der Biotechnik-Klasse der Stanford-Universität ausprobiert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)