3. Mai 2012 11:27 Uhr

Neuer HRK-Präsident will Universitäten mit wenig Drittmitteln in FHs umwandeln

"Die Trennung zwischen Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen ist künstlich." Außerdem gehe sie an den Bedürfnissen vorbei. Diese Meinung vertritt der neue Präsident der Hochschulrektoren-Konferenz, Horst Hippler, im Interview mit der Zeitung "Die Welt". Nichtuniversitäre Forschungsinstitute seien auf Doktoranden angewiesen. Das Promotionsrecht liege aber bei den Hochschulen. Deshalb kämen die großen Forschungseinrichtungen ohne die Anbindung an eine Hochschule nicht aus. Hippler plädiert daher für eine stärkere Vernetzung.

Den Vorschlag, auch Fachhochschulen das Promotionsrecht zu gewähren, bezeichnete Hippler als Unsinn. Vielmehr sollte man stattdessen exzellente FHs in Universitäten umwandeln. Im Gegenzug schlägt er vor, Universitäten mit wenig Drittmitteln und Doktoranden in FHs umzubilden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)