3. Mai 2012 12:58 Uhr

Insekten als Vorbild für Mini-Flugzeuge der Zukunft

Mini-Flugzeuge nach Art von Insekten wären ideal für bestimmte Beobachtungsposten. Wissenschaftler können sich vorstellen, dass sie zum Beispiel Lecks an Pipelines aufspüren oder dort Erkundungen einholen, wo es für Menschen zu gefährlich ist. Die Grundlagen für solche Apparate wollten nun Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR, und der Universität Oxford legen. Dazu haben sie das Flugverhalten von Motten und Heuschrecken im Windkanal untersucht. Wie das DLR berichtet, ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Luftströme der fliegenden Insekten genauer denn je dreidimensional zu erfassen. Dabei wurden die Tierchen im Windkanal mit Hochleistungskameras gefilmt. Kleinste Teilchen in der Luft machten dabei die Verwirbelungen an den Flügeln sichtbar.

Die Wissenschaftler interessiert besonders, wie die Insekten Antrieb und Auftrieb mit dem Schlagen der Flügel verbinden. Bei künstlichen Flugmaschinen ist das bisher noch nicht exakt genug gelungen, sodass Triebwerke und Flügel immer noch den meisten Platz einnehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)