3. Mai 2012 12:58 Uhr

BBC: Rettungsversuch von Froschart zeigt erste Erfolge

Das Gebirgsküken hat viele Feinde. Das auf den karibischen Inseln heimische Tier ist eine beliebte Delikatesse bei Einheimischen wie Touristen. Dabei soll es zwar wie Huhn schmecken, ist aber keins. Das Gebirgsküken ist ein Frosch - auch unter dem Namen Antillen-Ochsenfrosch bekannt. Praktisch für den Kochtopf ist, dass die Weibchen knapp ein Kilogramm schwer werden. Wie die "BBC" berichtet, sind die wilden Populationen um 80 Prozent zurückgegangen. Neben der Jagd auf ihr Fleisch habe auch der Ausbruch eines Vulkans auf der Insel Montserrat dazu beigetragen. Der größte Feind der Frösche sei aber eine Pilzkrankheit.

Bevor alle Frösche befallen waren, haben dem Bericht zufolge Zoos in Großbritannien und Schweden einige Tiere von der Insel ausgeflogen und gezüchtet. Im Januar habe man rund 30 Frösche wieder ausgesetzt. Die Tierschützer hätten jetzt einige von ihnen wieder aufgespürt, mittels Peilsender und Mikrofonen, die die Rufe der Überlebenden aufnehmen. Die meisten seien gesund.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)