3. Mai 2012 14:52 Uhr
Wenn man etwas erreichen will, werden andere Hirnareale aktiv, als wenn man etwas verhindern will. Das "Erreichen-Wollen" spielt sich in der linken Hirnhälfte ab, das "Vermeiden-Wollen" in der rechten. Wissenschaftler aus New York haben jetzt herausgefunden, dass das bei Linkshändern genau umgekehrt ist. Sie maßen die Hirnaktivität, während ihre Probanden Fragen beantworteten und stellten fest: bei allen getesteten Linkshändern war die entgegengesetzte Seite des Gehirns aktiv.
Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Erkenntnisse dazu führen, dass Linkshänder künftig medizinisch anders behandelt werden als Rechtshänder. Zumindest wenn es um Medizin geht, die die Hirnaktivität regulieren soll.
Die Studie ist im Fachmagazin "PLoS One" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)