3. Mai 2012 17:35 Uhr

Forscher entwickeln Immunstärker im Kampf gegen HIV

Forscher aus den USA sind offenbar einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Gentherapie gegen HIV. Sie konnten zeigen, dass genetisch veränderte weiße Blutkörperchen, die gezielt infizierte Zellen zerstören sollen, lange im Körper überleben. Über ihre Ergebnisse berichten sie im Fachmagazin "Science Translational Medicine".

In der jetzigen Form sei die Therapie noch nicht für eine Gentherapie geeignet, allerdings könne damit das Immunsystem gestärkt werden. Und: Die Therapie erhöhe nicht wie zunächst angenommen, das Leukämie-Risiko.

Die Forscher analysierten Proben von 43 HIV-Infizierten, die zwischen 1998 und 2002 an klinischen Studien teilgenommen hatten. Bei allen Patienten habe sich gezeigt, dass genetisch veränderte weiße Blutkörperchen ihre immunstärkende Rolle erfüllten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)