4. Mai 2012 08:55 Uhr
In der Millionenstadt Bangkok bekommt man alles - außer Luft. Im April war es in der thailändischen Hauptstadt durchschnittlich über 40 Grad heiß. Nun wird debattiert, ob eine schlechte Stadtplanung teilweise für die Hitze und schlechte Luft in den Straßen verantwortlich ist. Der Chef der Vorhersagen-Zentrale des Wetterdienstes, Prawit Jampanya, führt die mangelnde Luftqualität auf fehlende Grünflächen zurück. Die wenigen vorhandenen Bäume müssen zudem oft neuen Stromleitungen Platz machen. Pro Einwohner hat Bangkok laut dem Index für Grüne Städte Asiens drei Quadratmeter Grünfläche - die Konkurrenzstadt Singapur dagegen 66. Laut einem Architekturexperten sind auch die Gebäude der Stadt oft schlecht isoliert. Dadurch müsse mehr Strom für Klimaanlagen aufgewendet werden.
Unter der Hitze leiden nicht nur Menschen. Der städtische Zoo hat nach eigenen Angaben Schutzmaßnahmen für seine Tiere eingeleitet. Ihr Futter werde mit Eiswürfeln gemischt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)