4. Mai 2012 10:26 Uhr
Jede Sekunde schlagen nach einer Auswertung der US-Weltraumbehörde NASA etwa 50 Blitze auf der Erde ein. Zusammen sorgen sie für elektromagnetische Wellen, die sich wie Pulsschläge zwischen der Erdoberfläche und der unteren Ionosphäre bewegen und um den Planeten kreisen. Diese elektromagnetische Signatur, auch Schumann-Resonanz genannt, lässt sich seit dem vergangenen Jahr nicht nur von der Erdoberfläche aus messen, sondern auch von einem militärischen Forschungssatelliten.
Die NASA hat jetzt die Idee, mit dieser Technologie - in Raumsonden verpackt - auch ferne Planeten zu erforschen. Denn die Häufigkeit der Schumann-Resonanz hänge auch von der jeweiligen Zusammensetzung der Atmosphäre ab. Es lasse sich so genauer als bisher feststellen, wie viel Wasser, Methan oder Ammoniak auf einem Planeten ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)