4. Mai 2012 14:26 Uhr
Nein, es war kein Skiunfall: Kameldame Leila hat sich ihr Vorderbein auf einer Weide in Brandenburg gebrochen und trägt nun einen blau-weißen Gips. Wahrscheinlich ist das Kamel auf seiner Aufzuchtfarm unglücklich in ein Wiesenloch getreten. Mit dem komplizierten Bruch hätte das zweijährige Tier ohne Operation weder knien noch laufen können. Deshalb haben die Tierärzte der Freien Universität Berlin für Leila eine große Ausnahme gemacht: Obwohl sie normalerweise nur Pferde verarzten, haben sie dieses Mal ein Kamelbein operiert und mit Nägeln stabilisiert. Sechs Wochen lang muss Leila nun mit Gips herumlaufen, um das Bein ruhigzustellen. Nach Auskunft ihrer Ärzte trägt sie es mit Fassung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)