4. Mai 2012 14:55 Uhr

Immer weniger US-Wettersatelliten im All

In Amerika steht der Wetterfrosch offenbar vor einem unerwarteten Comeback. Die Zeitung "USA Today" berichtet jedenfalls, das Netz der meteorologischen US-Satelliten stehe vor einem rapiden Verfall. Die Flugkörper, die sich im All befänden, würden langsam veralten und zu zögerlich ersetzt. Von acht seit Anfang des Jahres geplanten Starts seien tatsächlich nur drei Satelliten in der Erdumlaufbahn. Zwei weitere Missionen seien gescheitert, eine sei komplett abgesagt worden und die anderen beiden Projekte würden nicht vor dem kommenden Jahr in Angriff genommen. Laut Bericht fehlt das Geld, um neue meteorologische Satelliten ins All zu schicken. Die zuständige Forschungskommission ist allerdings beunruhigt, weil so auch die Fähigkeit verlorengehe, Tornados zu lokalisieren oder andere Stürme vorherzusagen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)