7. Mai 2012 07:55 Uhr
"Was die Piraten fordern, ist Anarchie. Das ist das Gegenteil von Freiheit." Mit diesen Worten kritisiert der Deutschland-Chef der weltgrößten Musikfirma Universal Music Überlegungen zu einer Lockerung der Urheberrechts. Frank Briegmann sagte dem "Handelsblatt", schließlich sei ein Musiktitel genauso ein Kunstwerk wie eine Vase. Nur weil er nicht aus Ton, sondern aus Tönen bestehe, sei er nicht weniger wert und vor allem nicht weniger schützenswert.
Die Erlöse der Musikindustrie hatten sich im vergangenen Jahr erstmals nach anderthalb Jahrzehnten stabilisiert. Davon stammen bislang nur knapp ein Fünftel aus dem digitalen Bereich und mehr als vier Fünftel aus dem Verkauf von physischen Tonträgern. Briegmann prophezeit, die CD werde noch viele Jahre nicht aussterben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)